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Politische Ansichten Grundsätzlich verstehe ich mich als Demokrat, was auch, da ich schon immer ein politisch sehr interessierter Mensch war, zu DDR-Zeiten in der Schule dazu geführt hat, mich hinreichend mit dem Staatsbürgerkundelehrer äußerst kritisch über alle möglichen Themen auseinander zu setzen. U.a. weigerte ich mich auch, an der in der DDR erwarteten Jugendweihe teilzunehmen und trat zu Schulzeiten auch nicht in die FDJ ein. Offziell begründete ich diese 2 Entscheidungen mit meinem (anerzogenen) christlichen Glauben, für mich persönlich war es jedoch Ausdruck reinster Opposition . Mit der Volljährigkeit mußte ich mich entscheiden, ob ich der DDR den Rücken kehre oder meinen bescheiden Beitrag, soweit es das System halt zulässt, zur Bekämpfung von Fehlentwicklungen, und damit zur Verbesserung der Situation meiner Mitbürger, leiste. Ersteres wäre zwar für die persönliche Entwicklung der verlockendere und einfachere Weg gewesen, kam mir aber nach reiflicher Überlegung wie eine Flucht vor der Verantwortung, damit wie Feigheit, vor. Also entschloß ich mich zu bleiben und trat in die CDU der DDR ein, um politisch aktiv werden zu können. (Werdegang siehe in über mich.) Mein Ziel war es damals, mich an eine solche Position zu arbeiten, von der aus ich einen entscheidenden Einfluß auf die Verbesserung der Lebenssituation hätte nehmen können. Diesen Abschnitt meiner Lebensplanung brachte jedoch die Wende in der DDR erst einmal etwas durcheinander und ich musste einige kleinere, jedoch keinesfalls unerwünschte, Kurskorrekturen vornehmen. In der Zwischenzeit habe ich aufgrund persönlich Erlebten, sowie der Beobachtung der Entwicklung in dieser Welt, meinen christlichen Glauben ad acta gelegt und betrachte mich als Atheist. Leider musste ich feststellen, dass meine damalige Kreistagsfraktion sich nach der Wahl nicht mehr an ihre gegebenen Wahlversprechen erinnern konnte. Hinzu kam, daß die Masse(!) der Mitglieder gegenüber dem Vorstand (ich war damals Mitglied des Ortsvorstandes) bestimmte Maßnahmen forderten ohne jedoch selbst aktiv mitzuarbeiten. u.dgl.m. Als dann diverse persönliche Umstände eintraten, die noch mehr Widerstände aufbauten, gab ich gefrustet mein Kreistagsmandat zurück und das Parteibuch gleich hinterher. Es gab eine mehrjährige Pause, in der ich politisch inaktiv war, jedoch das Geschehen durchaus kritisch verfolgte. Immer mehr kam ich zu der Erkenntnis, daß die FDP die einzigste politische Kraft ist, die für die Bürger die richtigen politischen Rahmenbedingungen schaffen will und, so sie über den nötigen parlamentarischen Rückhalt verfügt, auch wird. Denn eines ist fakt: Eine soziale Marktwirtschaft kann nur dann gut funktionieren, wenn der Mittelstand als größter Arbeitgeber, die Rahmenbedingungen hat, um überhaupt investieren zu können und der Bürger die nötige Kauftraft besitzt, um zu konsumieren. Die große CDU ist meiner Auffassung nach zu konservativ und teilweise auch zu sehr mit interner Machtpolitik beschäftigt, wie man z.B. an der geübten Praxis des aus"merz"ens bestimmter (qualifizierter) Führungspersonen erkennen kann. Und je weiter Links man schaut, desto mehr wird nur versprochen, was nicht oder nur mit Überschuldungen finanzierbar ist und auch Wahlversprechen spielen kaum eine Rolle (Stichwort: Ypsilanti). Und am rechten Rand des politischen Spektrums, wird auch nur mit den Emotionen der Bürger gespielt, ohne tatsächlich sinnvolle und umsetzbare Programme aufzuweisen. Der letzte Auslöser für meine Rückkehr zur aktiven Politik war der Referentenentwurf des GKV-WSG der Aussicht auf Qualitätsminderung und Kostenexplosion bei der medizinischen Versorgung der gesetzlich Versicherten, insbesondere im Hilfmittelbereich, in dem ich ja beruflich tätig bin, in Aussicht stellte. Mir platzte der Kragen und ich musste mich wieder politisch einmischen, wollte ich mir weiter mit ruhigem Gewissen vor dem Spiegel ins Gesicht blicken können. Eine aktive Mitarbeit im Landesfachausschuß Gesundheit und Pflege der FDP Sachsen war die logische Folge. Auf meiner persönlichen Agenda in Sachen Gesundheitspolitk steht die Bekämpfung der negativen Auswirkungen des GKV-WSG (od. ähnlicher kommender Auswüchse). Genau auf dieser Linie liegt auch die Gründung des Bundesforums Gesundheitsrecht e.V.. Mit meiner Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Handwerk des Landesfachausschusses Wirtschaft der FDP Sachsen leiste ich u.a. mit Vorschlägen und Ideen meinen Beitrag zum Erhalt des Meistertitels als Qualitätssiegel des deutschen Handwerks, der durch die Europanisierung in seiner Existenz bedroht ist. Um das Handwerk fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen, sind auch die Handwerksorganisationen (Kammern, Innungen, ZDH, etc.) auf den Prüfstand zu stellen und ggf. in Teilbereichen zu reorganisieren. Wie kann es auch anders sein, ist man politisch aktiv kümmert man sich logischer Weise auch um die Kommunalpolitik. So habe ich mir u.a. auf die Fahne geschrieben, alles in meiner Macht stehende zu tun, um mitzuhelfen, meine Heimatstadt vor einer Degenerierung vor den Toren von Chemitz zu einer reinen Wohnstadt zu bewahren und vielmehr zu einer blühenden Kommune mit vielfältigem Handel, Handwerk, Dienstleistungsangeboten, Kleinindustrie, sowie Kultur und vielfältigen Freizeitangeboten weiter zu entwickeln. Dies kann man nur mit einem starken, investitionsfreudigem Mittelstand erreichen! |